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3. Tag in den Niederlanden: verwinkelte Gassen und Kanäle in Haarlem

Das Festland hat mich wieder. Heute Vormittag ging es von der Insel Texel mit der Fähre wieder aufs Festland zurück wo ich nun noch ein paar Tage verbringen werden.

Zuerst besuchte ich heute die Stadt Haarlem. Diese Stadt zeichnet sich durch seine wunderschöne Architektur und den vielen verwinkelten Gassen aus. Neben den Gassen gibt es auch jede Menge Kanäle die sich durch die Stadt ziehen. In mehreren Grünanlagen kann man verweilen und die Atmosphäre genießen.

In der Stadt muss man teilweise sehr aufpassen das einen die Radfahrer nicht umfahren. Gefühlt gab es in der Stadt mehr Radwege als Fußwege. Interessant ist auch die Parkplatz Suche. Davon gibt es zwar in Zentrumsnähe allerhand, jedoch sind diese mit 4,10 Euro Stundengebühr nicht gerade billig. Dies ist aber in anderen Städten auch so.

Zu den großen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört unter anderem die Sankt Bravo Kirche. Erbaut wurde sie zwischen den Jahren 1370 und 1520. In dieser liegt auch der niederländische Maler Frans Hals begraben.

Begraben: auf den Weg in die Stadt fuhr an der Straße ein edler Mercedes-Benz Leichenwagen mit Glasfenstern und aufwendig geschmückten Sarg an mir vorbei. Dicht darauf folgen zwei PKW, welche an den Scheiben zwei Fahnen mit Trauerkreuzen hatten. Das sah in etwa so aus, wie wenn in Deutschland Europa- oder Weltmeisterschaft ist und alle die Deutschlandfahnen am PKW haben. War schon recht interessant und auch ein stückweit kurios. Aber vielleicht gehört dies hier so zur Beerdigungstradition.

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